Authentische und regionale Fotografie sowie Beobachtungen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Mecklenburg-Vorpommern in Wort und Bild

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31.01.2026

Fotos: Roland Hartig

Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten

Aus mehreren Fotos zusammengesetzt zeigt diese aktuelle Skyline von Ribnitz-Damgarten markante Wahrzeichen der Bernsteinstadt: das Klarissenkloster mit Bernsteinmuseum, die Marienkirche mit dem Restaurant Paganini, die Bronzefigur der Stiftsdame Olga von Oertzen, das Rathaus am Markt in Ribnitz, das ehemalige Rathaus in Damgarten, den Stelzenläufer aus der Figurengruppe „Der Zirkus kommt“, die Schaumanufaktur Ostseeschmuck in Damgarten, ein Zeesboot auf dem Bodden sowie das Rostocker Tor.


Die vorangegangenen Varianten verdeutlichen die gestalterische Entwicklung dieser Illustration. Sie entstand in enger Abstimmung und mit fachlicher Unterstützung meines Mentors Andreas Dietzel (nord design). Seine Anregung, die Schaumanufaktur Ostseeschmuck als Motiv einzubeziehen, verleiht der Skyline eine zusätzliche inhaltliche Tiefe und unterstreicht den besonderen Bezug der Bernsteinstadt zu ihrem traditionsreichen Handwerk.

Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
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07.12.2025

Fotos: Roland Hartig

Dekoration zum Advent

Volles Haus, volle Herzen: Am 6. Dezember 2025 sorgte der Shantychor „De Fischlänner Seelüd“ in der Bartholomäuskirche in Damgarten für ein maritimes Weihnachtsfest. Ein stimmungsvolles Konzert, viel Applaus und eine Gemeinde und ein Publikum, das den Zauber dieses Adventsabends richtig genoss.

Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
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16.11.2025

Fotos: Roland Hartig

Anlässlich des Volkstrauertages wurde heute in vielen Städten und Gemeinden an die Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Vertreibung erinnert, so auch auf dem Damgartener Friedhof an der Richtenberger Straße. Pastor Andy Hoth, Udo Steinke und Mario E. Günther vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bürgermeister Thomas Huth, sowie zwei weitere Bürger kamen zusammen, um der Opfer zu gedenken und ein Zeichen der Wertschätzung und des Erinnerns zu setzen.

Pastor Andy Hoth beim Gebet anläßlich des Volkstrauertages auf dem Alten Friedhof Damgarten.
Mario Günther am Mahnmal

In seinem Gebet betonte Pastor Andy Hoth die Verantwortung jedes Einzelnen: „Du Gott des Friedens und der Liebe … wir bitten dich für alle, die Macht haben und Gewalt ausüben, dass sie Wege des Friedens finden.“

Nach den Recherchen von Mario Günther (Foto) fanden auf dem ehemaligen Soldatenfriedhof 28 Angehörige des Fliegerhorstes Pütnitz ihre letzte Ruhe. Ein großer Teil starb bei Ausbildungsflügen, weitere Soldaten durch Suizid.

Kranzniederlegung
Ort der Mahnung und Erinnerung - Alter Friedhof in Damgarten

Kränze der Stadt Ribnitz-Damgarten und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge – ein stilles Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt.

Angesichts vergangener wie aktueller Kriege – von den Schlachtfeldern des 20. Jahrhunderts bis zu den Konflikten unserer Gegenwart – wurde deutlich, wie wichtig der Einsatz für Demokratie, Menschenrechte und ein friedliches Miteinander bleibt.

Ort der Mahnung und Erinnerung - Alter Friedhof in Damgarten
Ort der Mahnung und Erinnerung - Alter Friedhof in Damgarten

In den 1930er-Jahren erwarb die Stadt Damgarten das Gelände des jüdischen Friedhofs. Der Verkauf erfolgte in einer Zeit, in der jüdische Gemeinden bereits unter politischen und gesellschaftlichen Druck standen und vielfach gezwungen waren, Besitz aufzugeben. Mit dem Erwerb verschwand auch in Damgarten der jüdische Friedhof aus dem Stadtbild.

Auf dem Gelände des ehemaligen Soldatenfriedhofs, der vor 1945 als „Heldenfriedhof“ bekannt war, steht seit 2019 erneut ein Holzkreuz.

Ort der Mahnung und Erinnerung - Alter Friedhof in Damgarten
Ort der Mahnung und Erinnerung - Alter Friedhof in Damgarten

Ihr Sterben sei uns Mahnung.

Es gibt zwei Sammelgräber auf dem Alten Friedhof in Damgarten, die an Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge des Zweiten Weltkriegs aus den Ländern Sowjetunion, Polen, Frankreich und Dänemark erinnern.

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07.11.2025

Fotos: Roland Hartig

Am Freitagabend machten sich Kinder, Eltern und Großeltern mit bunten Laternen auf zu einem fröhlichen Rundgang durch Klockenhagen. Begleitet wurden sie dabei vom Barther Spielmannszug und der Freiwilligen Feuerwehr. Nach dem Umzug lud das Gelände der Kita „Wirbelwind“ zum gemütlichen Ausklang ein - mit Musik, Brot, Grillwurst, Gurken und Getränken.

Barther Spielmannzug
Barther Spielmannzug

Barther Spielmannzug

Barther Spielmannzug

Selbstgebastelte Laterne
Auf dem Gelände der Kita „Wirbelwind“

Selbstgebastelte Laterne

Auf dem Gelände der Kita „Wirbelwind“

Fleißige Ehrenamtler beim Grillen
Barther Spielmannzug

Fleißige Ehrenamtler beim Grillen

Barther Spielmannzug

Barther Spielmannzug
Ehrenamtlich dabei: 2 x Doris und Rainer

Barther Spielmannzug

Ehrenamtlich dabei: 2 x Doris und Rainer

Freiwillige Feuerwehr Klockenhagen
Eingang Kita „Wirbelwind“

Freiwillige Feuerwehr Klockenhagen

Eingang Kita „Wirbelwind“

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30.10.2025

Fotos: Roland Hartig

Stadtbild Panorama auf die Bernsteinstadt
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten

von Roland Hartig, Fotograf aus Ribnitz-Damgarten


Friedrich Merz äußerte sich am 14. Oktober 2025 zur Migration – mit einer Wortwahl, die in Ton und Haltung stark an die Rhetorik der AfD erinnert:


„Bei der Migration sind wir sehr weit. Wir haben in dieser Bundesregierung die Zahlen August 24, August 25 im Vergleich um 60 Prozent nach unten gebracht, aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen. Das muss beibehalten werden, das ist in der Koalition verabredet.“


Diese Aussage hat mich nachdenklich gemacht. Wenn Politiker über das Stadtbild sprechen, scheinen sie oft Ordnung, Sicherheit und Statistik zu sehen – nicht das Leben dazwischen.


Doch ein Stadtbild besteht aus Menschen. Aus Begegnungen, Stimmen, Sprachen, Kunst, Livemusik, Gerüchen, Initiativen und Geschichten. Und jede und jeder – ob alteingesessen, zugezogen oder geflüchtet – kann etwas dazu beitragen, dass das Stadtbild lebt und nicht erstarrt.


Was ein schönes Stadtbild ausmacht


Ein schönes Stadtbild lebt nicht von glatten Fassaden, schicken Neubauten oder Postkartenmotiven allein.
Es lebt von Menschen, die ihre Stadt liebendie vor ihrer Haustür kehren, beim Flohmarkt mit anderen ins Gespräch kommen und dabei ein Lächeln hinterlassen.


Alte Mauern, Backstein, DDR-Bauten und Industriekultur erzählen Zeit(ge)schichten. Ja, ein Stadtbild darf Patina und Brüche zeigen, darf Ecken und Kanten haben.


Auch neue Ideen, die Raum bekommenwie Bäume, die Schatten spenden, Nachbarschaften, die gemeinsam etwas gestalten, und Kinder, die spielen – machen den Reiz eines Viertels aus.


Schön ist eine Stadt, wenn Vergangenheit, Zukunft und verschiedene Kulturen nebeneinander und miteinander Platz finden. Wenn man zwischen Kopfsteinpflaster, Kirche, Marktplatz und Hafen spürt: Hier wohnt Leben – kein Stillstand!


Mein Beitrag zeigt Beobachtungen mit positiver Ausstrahlung – unaufgeregt, ehrlich und oft anders, als man es zu fühlen glaubt.


Ribnitz-Damgarten in der Einkaufsnacht (Fotos unten)

Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten
Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten

Mit seiner Aussage zum Stadtbild trägt Merz zu einem Klima bei, das rassistische Anfeindungen, Übergriffe und Spaltung weiter befeuert. Wo aber bleiben seine echten Ideen und Lösungen? Warum nicht Initiativen stärken, die Menschen einbeziehen – wie „Unsere Stadt soll schöner werden“ oder „Schönstes Dorf“? Solche Projekte leben davon, dass viele mitmachen – auch geflüchtete Menschen. Wenn Politik Mitmachen ermöglicht statt Misstrauen zu säen, wird das Stadtbild automatisch menschlicher.