Authentische und regionale Fotografie sowie Beobachtungen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Mecklenburg-Vorpommern in Wort und Bild

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20.02.2026

Reprofotografien: Roland Hartig

Mitmachausstellung 60 aus 40. Protest, Opposition und Verweigerung
Mitmachausstellung 60 aus 40. Protest, Opposition und Verweigerung
Mitmachausstellung 60 aus 40. Protest, Opposition und Verweigerung

Von der Mitmachausstellung „60 aus 40. Protest, Opposition und Verweigerung im ehemaligen Bezirk Rostock“ liegt mir nun ein Ausstellungskatalog als Rezensionsexemplar vor. Schon beim ersten Durchblättern wird deutlich: Hier geht es nicht um abstrakte Geschichte, sondern um persönliche Erinnerungen und Lebenswege. Mehr als 30.000 Menschen haben diese Dauerausstellung bislang in Rostock besucht.


Auf 144 Seiten wird eine Auswahl der 60 eingereichten persönlichen Geschichten aus 40 Jahren DDR-Zeit vorgestellt. Die Bandbreite der Erfahrungen zeigt, wie unterschiedlich Protest, Opposition und Verweigerung aussehen konnten – leise oder laut, vorsichtig oder mutig, oft mit spürbaren Konsequenzen für die Beteiligten. Gerade diese persönlichen Erinnerungen machen Zeitgeschichte greifbar und nahbar.


„Dass so viele Menschen mitgemacht haben und dabei so unterschiedliche Erinnerungsstücke geliehen haben, hat uns überrascht und gleichzeitig bestätigt: Nicht alle Geschichten sind erzählt“, sagt Dr. Steffi Brüning, Leiterin der Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaft der Staatssicherheit in Rostock (DuG) und Kuratorin der Ausstellung, in einem Interview.


Geschichte besteht nicht nur aus Jahreszahlen, sondern aus Lebensgeschichten. Gerade die leisen, persönlichen Erinnerungen helfen dabei zu verstehen, was Diktatur im Alltag bedeutete – und warum es sich lohnt, Erinnerung wachzuhalten.


Der Katalog ist ab Ende Februar in der Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaft der Staatssicherheit in Rostock (DuG) sowie über den Online-Shop der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern erhältlich.


Herausgeber: Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern (www.lpb-mv.de)

Text und Redaktion: Dr. Steffi Brüning

Satz: Julia Richter

Objektfotos: Jörn Lehmann

Druck: HAHN Media + Druck GmbH

ISBN: 978-3-948624-21-7


Rezension und Reprofotografien einzelner Seiten aus dem Ausstellungskatalog „60 aus 40“: Roland Hartig

Mitmachausstellung 60 aus 40. Protest, Opposition und Verweigerung
Mitmachausstellung 60 aus 40. Protest, Opposition und Verweigerung
Mitmachausstellung 60 aus 40. Protest, Opposition und Verweigerung
Mitmachausstellung 60 aus 40. Protest, Opposition und Verweigerung
Mitmachausstellung 60 aus 40. Protest, Opposition und Verweigerung
Mitmachausstellung 60 aus 40. Protest, Opposition und Verweigerung
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31.01.2026

Fotos: Roland Hartig

Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten

Diese aus mehreren Fotografien komponierte Skyline vereint markante Wahrzeichen von Ribnitz-Damgarten: das Klarissenkloster mit Bernsteinmuseum, die Marienkirche mit dem Restaurant Paganini, die Bronzefigur der Stiftsdame Olga von Oertzen, das Rathaus, eine Litfaßsäule, den Stelzenläufer der Figurengruppe „Der Zirkus kommt“, die Schaumanufaktur Ostseeschmuck, ein Zeesboot auf dem Bodden sowie die Bartholomäuskirche in Damgarten. Die Illustration entstand im Zuge eines gestalterischen Entwicklungsprozesses mit Unterstützung meines Mentors Andreas Dietzel von Nord Design.

Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Stadtansicht von Ribnitz-Damgarten
Autoaufkleber: Stadtansicht (Panorama) von Ribnitz-Damgarten
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07.12.2025

Fotos: Roland Hartig

Dekoration zum Advent

Volles Haus, volle Herzen: Am 6. Dezember 2025 sorgte der Shantychor „De Fischlänner Seelüd“ in der Bartholomäuskirche in Damgarten für ein maritimes Weihnachtsfest. Ein stimmungsvolles Konzert, viel Applaus und eine Gemeinde und ein Publikum, das den Zauber dieses Adventsabends richtig genoss.

Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
Bartholomäuskirche in Damgarten
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16.11.2025

Fotos: Roland Hartig

Anlässlich des Volkstrauertages wurde heute in vielen Städten und Gemeinden an die Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Vertreibung erinnert, so auch auf dem Damgartener Friedhof an der Richtenberger Straße. Pastor Andy Hoth, Udo Steinke und Mario E. Günther vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bürgermeister Thomas Huth, sowie zwei weitere Bürger kamen zusammen, um der Opfer zu gedenken und ein Zeichen der Wertschätzung und des Erinnerns zu setzen.

Pastor Andy Hoth beim Gebet anläßlich des Volkstrauertages auf dem Alten Friedhof Damgarten.
Mario Günther am Mahnmal

In seinem Gebet betonte Pastor Andy Hoth die Verantwortung jedes Einzelnen: „Du Gott des Friedens und der Liebe … wir bitten dich für alle, die Macht haben und Gewalt ausüben, dass sie Wege des Friedens finden.“

Nach den Recherchen von Mario Günther (Foto) fanden auf dem ehemaligen Soldatenfriedhof 28 Angehörige des Fliegerhorstes Pütnitz ihre letzte Ruhe. Ein großer Teil starb bei Ausbildungsflügen, weitere Soldaten durch Suizid.

Kranzniederlegung
Ort der Mahnung und Erinnerung - Alter Friedhof in Damgarten

Kränze der Stadt Ribnitz-Damgarten und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge – ein stilles Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt.

Angesichts vergangener wie aktueller Kriege – von den Schlachtfeldern des 20. Jahrhunderts bis zu den Konflikten unserer Gegenwart – wurde deutlich, wie wichtig der Einsatz für Demokratie, Menschenrechte und ein friedliches Miteinander bleibt.

Ort der Mahnung und Erinnerung - Alter Friedhof in Damgarten
Ort der Mahnung und Erinnerung - Alter Friedhof in Damgarten

In den 1930er-Jahren erwarb die Stadt Damgarten das Gelände des jüdischen Friedhofs. Der Verkauf erfolgte in einer Zeit, in der jüdische Gemeinden bereits unter politischen und gesellschaftlichen Druck standen und vielfach gezwungen waren, Besitz aufzugeben. Mit dem Erwerb verschwand auch in Damgarten der jüdische Friedhof aus dem Stadtbild.

Auf dem Gelände des ehemaligen Soldatenfriedhofs, der vor 1945 als „Heldenfriedhof“ bekannt war, steht seit 2019 erneut ein Holzkreuz.

Ort der Mahnung und Erinnerung - Alter Friedhof in Damgarten
Ort der Mahnung und Erinnerung - Alter Friedhof in Damgarten

Ihr Sterben sei uns Mahnung.

Es gibt zwei Sammelgräber auf dem Alten Friedhof in Damgarten, die an Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge des Zweiten Weltkriegs aus den Ländern Sowjetunion, Polen, Frankreich und Dänemark erinnern.

Authentische und regionale Fotografie sowie Beobachtungen aus Mecklenburg-Vorpommern.

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07.11.2025

Fotos: Roland Hartig

Am Freitagabend machten sich Kinder, Eltern und Großeltern mit bunten Laternen auf zu einem fröhlichen Rundgang durch Klockenhagen. Begleitet wurden sie dabei vom Barther Spielmannszug und der Freiwilligen Feuerwehr. Nach dem Umzug lud das Gelände der Kita „Wirbelwind“ zum gemütlichen Ausklang ein - mit Musik, Brot, Grillwurst, Gurken und Getränken.

Barther Spielmannzug
Barther Spielmannzug

Barther Spielmannzug

Barther Spielmannzug

Selbstgebastelte Laterne
Auf dem Gelände der Kita „Wirbelwind“

Selbstgebastelte Laterne

Auf dem Gelände der Kita „Wirbelwind“

Fleißige Ehrenamtler beim Grillen
Barther Spielmannzug

Fleißige Ehrenamtler beim Grillen

Barther Spielmannzug

Barther Spielmannzug
Ehrenamtlich dabei: 2 x Doris und Rainer

Barther Spielmannzug

Ehrenamtlich dabei: 2 x Doris und Rainer

Freiwillige Feuerwehr Klockenhagen
Eingang Kita „Wirbelwind“

Freiwillige Feuerwehr Klockenhagen

Eingang Kita „Wirbelwind“